Die Reise nach Irland bietet einen kompakten, fachlich geprägten Einblick in ein Land, das Forstwirtschaft, Tradition und moderne Baumschultechnik auf besondere Weise verbindet. Ausgangspunkt ist das Mount Wolseley Hotel, von dem aus die Gruppe verschiedene Baumschulen, Plantagen und historische Anlagen besucht. Die Stationen zeigen, wie Irland seine Forstkultur pflegt – von einer der größten Baumschulen Europas über familiengeführte Weihnachtsbaumplantagen bis hin zu traditionsreichen Wollmanufakturen. Ergänzt wird das Programm durch regionale Küche, irische Musik und die offene Gastfreundschaft, für die das Land bekannt ist.
Die CTGCE, der Christmas Tree Growers Council of Europe, bildet den organisatorischen Rahmen dieser Reise. Als europäisches Netzwerk setzt sich die Organisation für Qualität, Nachhaltigkeit und den Austausch von Wissen ein. Seit 2025 hat Deutschland – vertreten durch den Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger – den Vorsitz inne und führt das Netzwerk bis 2027. Dieser Vorsitz stärkt die Rolle Deutschlands innerhalb der Branche und unterstreicht die Bedeutung eines gemeinsamen europäischen Blicks auf Themen wie Klimaanpassung, Pflanzenschutz und Qualitätsentwicklung.
Gerade deshalb ist das jährliche Treffen so wertvoll. Wenn Weihnachtsbaumerzeuger aus verschiedenen Ländern zusammenkommen, entsteht ein Austausch, der weit über nationale Grenzen hinausreicht. Die Treffen fördern Vertrauen, bündeln Erfahrungen und schaffen Lösungen für Herausforderungen, die alle Mitgliedsländer betreffen. Dass die Veranstaltung jedes Jahr in einem anderen Land stattfindet, macht sie besonders: Jede Region bringt eigene Bedingungen, Traditionen und Perspektiven ein – und genau daraus entsteht der internationale Nutzen, der die europäische Weihnachtsbaumkultur stärkt und weiterentwickelt.