Einkauftipps für einen schönen Weihnachtsbaum 2016


Die Preise bleiben auf Vorjahresniveau stabil. Verbraucher achten zunehmend auf die regionale Herkunft der Bäume.

Anlässlich der Eröffnung der deutschen Weihnachtsbaumsaison am 8. November 2016 in Neustadt am Rübenberge, konnte Bernd Oelkers, Vorsitzender des Bundesverbandes der Weihnachtsbaumerzeuger, gleich mit einer guten Nachricht punkten: Die Preise bleiben stabil. Für Nordmanntannen können die Verbraucher, wie im Vorjahr, mit Preisen von 18,00 bis 23,00 € pro laufendem Meter rechnen. Der Preis für Blaufichten werde nach Oelkers Einschätzung bei 11,00 bis 14,00 € pro Meter liegen und für Rotfichten zwischen 6,00 bis 9,00 €. Dabei dürfte das Angebot großer Bäume guter Qualitäten allerdings eher knapp ausfallen.


Worauf sollte man beim Kauf achten?



Nicht nur bei Lebensmitteln, sondern auch bei Weihnachtsbäumen achten die Verbraucher zunehmend auf die Herkunft. Für mehr als die Hälfte aller deutschen Haushalte spielt es eine entscheidende Rolle, dass der Weihnachtsbaum aus heimischem Anbau stammt. Die Herkunft steht für Frische, Qualität und nachhaltigem Anbau.



Woran erkennt man Qualität und Frische eines Weihnachtsbaumes?



Ein Baum guter Qualität besitzt eine gleichmäßige und runde Wuchsform, unverletzte Zweige ohne Schleifspuren und einen geraden, aufgeputzten Stamm mit gerader Schnittfläche. Die Frische erkennt man am Glanz der Nadeln und einer nicht ausgetrockneten Schnittstelle.



Wie sollte der Baum nach dem Kauf bis zum Fest aufbewahrt werden?



Der Baum sollte möglichst im Netz an einer sonnen- und windgeschützten Stelle im Freien oder in einer kühlen Garage aufbewahrt werden. Um das Austrocknen des Baumes zu verhindern, sollte er in einen Eimer Wasser gestellt und vorher 2 bis 3 cm angeschnitten werden.



Wann stellt man den Baum am besten auf?



Am besten ist es, den Baum einen Tag vor dem Schmücken aufzustellen. Er braucht etwa einen Tag, um die Äste wieder in die richtige Position zu bringen. Erst dann sollte man ihn schmücken.



Wie bekommt man den Baum aus dem Netz?



Am einfachsten ist es, das Netz am Stamm etwas zu lösen, den Baum mit Netz in einen Weihnachtsbaumständer zu stellen und das Netz dann vorsichtig von unten nach oben aufschneiden und abnehmen.



Muss der Baum im Zimmer gegossen werden?



Ein etwa 2 m hoher Weihnachtsbaum benötigt bis zu 2 Liter Wasser am Tag. Deshalb ist es vorteilhaft, wenn die Schnittfläche im Wasser steht.



Es gibt Weihnachtsbäume im Topf – eignen sich alle Sorten?



Sofern sie einen genügend großen, baumschulmäßigen Wurzelballen haben, spielt die Sorte keine so große Rolle. Die meisten Weihnachtsbäume im Topf sind allerdings nur ausgestochen, d.h. die Wurzeln sind durchtrennt und nicht wie Baumschulware durch mehrfaches Verpflanzen kompakt gehalten. Besonders gut eignen sich Blaufichten als sogenannte Flachwurzler, da hier die Wurzeln – im Gegensatz zur Nordmanntanne als Tiefwurzler – ohne allzu große Schäden mit dem Spaten abgetrennt werden können. Die Anwuchswahrscheinlichkeit ist deshalb bei Blaufichten relativ hoch. Grundsätzlich gilt die Faustregel: Je kleiner der Baum, desto weniger Wurzeln werden verletzt und umso größer ist die Anwuchschance.



Was bedeutet die Aktion „Weihnachtsbäume helfen Kindern“?



Die Weihnachtsbaumerzeuger engagieren sich 2016 nun bereits zum vierten Mal mit der bundesweiten Spendenaktion „Weihnachtsbäume helfen Kindern“ zugunsten SOS-Kinderdorf e.V. Von jedem mit dem Spendenetikett gekennzeichneten Baum hat der Erzeuger 1,- € an das SOS-Kinderdorf überwiesen.





15. November 2016, Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger e.V